Matthias Danberg | Daniel P. Dwyer "INVENTUR"
öffentliches Event, erstellt von kunstraum-unten
am Donnerstag, 31. Mai
Event-Id: 149364
Wann:
Freitag, 01. Juni 2012, 19:00 Uhr bis
Freitag, 15. Juni 2012
Wo:
Beschreibung:
Kunstraum-Unten präsentiert anlässlich seines einjährigen Bestehens die Düsseldorfer Künstler Daniel P. Dwyer und Matthias Danberg, die schon an der ersten Ausstellung beteiligt waren, mit neuen Werke ihres ungleichen gleichen künstlerischen Schaffens.
Matthias Danberg, geboren 1981 in Bochum, begann 2002 das Studium der Kunst und Philosophie an der Universität Dortmund und wechselte 2003 an die Kunstakademie Münster. 2007 wurde er zum Meisterschüler von Prof. Michael von Ofen ernannt. Daniel Dwyer wurde 1984 in Essen geboren. Ab 2005 studierte er „Freie Kunst“ an der Kunstakademie Münster und wurde 2010 zum Meisterschüler durch Prof. Klaus Merkel ernannt. Seit 2011 studiert er an die Kunstakademie Düsseldorf bei Prof. Marcel Odenbach. Beide Künstler leben und arbeiten in Düsseldorf.
In medialer und inhaltlicher Symmetrie, aber künstlerischer Individualität, untersuchen beide Künstler in Videos und Drucken die Gültigkeit der Mythen einer postmodernen Generation, die mit der digitalen Revolution groß geworden ist. Anstatt sich auf die alten Medien der Malerei, Skulptur und Graphik zu verlassen, eignen sich Dwyer und Danberg die neuen digitalen Medien als neues, unverbrauchtes Mittel künstlerischen Ausdrucks an. Beide Künstler bedienen sich jener Techniken und Computerprogramme, die gerade aktuell in der Film- und Medienwelt benutzt werden. Mit 3D-Modeling-Software, die ansonsten von Architekten, Ingenieuren, Designern oder Filmemachern eingesetzt wird, erstellen sie ihre Charakter und Lokationen virtuell am Computer und animieren sie schließlich, um dann aus einigen tausend gerenderten Einzelbildern – vergleichbar einem klassischen Zeichentrickfilm- ihre Kunstfilme entstehen zu lassen. Ganz dem Ausstellungstitel verschrieben werden neben den Video-Präsentationen auch eine Reihe von Graphikeditionen gezeigt. Zu sehen sind Charaktere und Gegenstände, die sich zwar aus den filmischen Inszenierungen der Künstler rekrutieren, aber sich dennoch als graphische Solitäre behaupten und aus dem Filmischen gelöst neue und eigenständige Wege einschlagen.
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